Biografie
Unterschrift Bernd Poeppelmann

Bernd Pöppelmann
Wildlife-Art
Bentheimer Weg 17
D-48565 Steinfurt
Fon: +49 (0)25 51 91 99 80
Fax: +49 (0)25 51 91 99 80

Impressum
Bernd Poeppelmann
Die Werke Bernd Pöppelmanns verdeutlichen den engen Bezug des Künstlers zur Natur und weisen ihn als Naturkenner mit fundierten biologischen Kenntnissen aus. Jahrelange Beobachtung von Tieren und genaue Kenntnisse von deren Lebensweise ermöglichen es ihm, mit viel Einfühlung nicht nur das charakteristische der Tierart, sondern insbesondere auch das Wesen des jeweiligen Individuums herauszuarbeiten.

Ausgangspunkt für seine Bilder sind Skizzen und ein geschärfter Blick. Fast analytisch erfaßt er eine Situation in Sekunden und reduziert sie meisterhaft mit wenigen Strichen auf das Wesentliche.

In den Gemälden schafft es Pöppelmann, eine anatomisch richtige Darstellung des Tieres durch malerische Mittel mit künstlerischem Ausdruck zu versehen. Seine Landschaften sind ebenfalls authentisch und stimmungsvoll. So vermag der Künstler mit seiner Arbeit beim Betrachter Gefühle für die lebendige Natur zu wecken.

B. Pöppelmann versteht es, sein Wissen mit seinen vielseitigen malerischen Fähigkeiten

zu verbinden. Wiewohl er den Aufbau des Gefieders eines Vogels z.B. genau kennt, unterwirft er seine Malerei nicht einem grafischen bzw. illustrativen Formalismus, der allein zum Ziel hätte, die Vogelfeder exakt darzustellen. Er geht einen Schritt weiter, er bringt eine haptische Komponente hinzu: Man sieht z.B. bei seinen Vögeln, „wie sich Federn anfühlen“. Seine Malerei zielt auf das Wesen des Stofflichen.

Hinter seinen Farbkompositionen steht ein schlüssiges Konzept. Stofflichkeit wird durch Pinselstrich und Farbwirkung wiedergegeben. Er verwendet also unterschiedliche Pinselstriche für unterschiedliche Stofflichkeiten wie z.B. Feder, Fell, Stein, Gras usw. und unterstützt die Wirkung durch besondere Farbwirkungen feinster Farbabstufungen und gekonnt gesetzter Tonwerte.

Der Künstler bezieht den Betrachter in das Erlebnis mit ein, denn das gewünschte Bild entsteht gewissermaßen im Auge des Betrachters. Dabei besteht immer noch Platz für dessen Empfindungen.

C. R. 2004